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Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Flexible Arbeitszeit

Die flexiblen Arbeitszeiten ermöglichen den Mitarbeitenden in Abstimmung mit den Vorgesetzten, Dienstbeginn und -ende innerhalb festgelegter Grenzen individuell zu wählen, ohne dass die Leistungsfähigkeit der jeweiligen Bereiche eingeschränkt wird. Aus diesem Grund findet bei der Stadt Celle die Gleitzeit Anwendung. Das bedeutet, dass die jeweilige wöchentliche Arbeitszeit auf montags bis donnerstags zwischen 07:00 Uhr und 18:00 Uhr sowie freitags zwischen 07:00 Uhr und 16:00 Uhr verteilt werden kann – ohne dass eine Kernarbeitszeit gilt. Dadurch können grundsätzlich auch (Mittags-)Pausen so gelegt werden, wie es am besten passt.

Verständlicherweise ausgenommen von dieser Gleitzeit sind besondere Organisationseinheiten, die nach festen Dienst-, Schicht- und Einsatzplänen arbeiten – dies betrifft im Wesentlichen die Kindertagesstätten, den Grünbetrieb oder die Schulhausmeister. Hier werden die Pläne jedoch soweit wie möglich in Absprache mit den Mitarbeitenden gestaltet und im Sinne der Planungssicherheit mindestens eine Woche vor Inkrafttreten erstellt und bekanntgegeben.

Die Erfassung der Arbeitszeit erfolgt grundsätzlich über einen Chip an Terminals an verschiedenen Eingängen des Rathauses bzw. über das Zeiterfassungsprogramm am PC.

Berufstätige Eltern

Neben den flexiblen Arbeitszeiten und der Telearbeit - beziehungsweise dem mobilen Arbeiten - haben berufstätige Eltern bei der Stadt Celle noch weitere Vorteile. So können Mitarbeitende ihre Kinder zum Beispiel in der stadteigenen Kinderkrippe „Trollecke“ anmelden. Diese befindet sich in unmittelbarer Nähe des Neuen Rathauses, Am Französischen Garten 3. Zwei Erzieherinnen kümmern sich hier montags bis freitags zwischen 7.15 und 13.15 Uhr um bis zu zehn Kinder im Alter bis zu drei Jahren, während die Eltern ihrer Arbeit nachgehen können.

In manchen Situationen gestaltet sich die Kinderbetreuung schwierig. Plötzlich kann die Oma nicht mehr auf ihre Enkel aufpassen oder die Nachmittagsbetreuung ist abgesprungen.
Bei der Stadt Celle kein Problem: denn es ist jederzeit möglich, die Kinder mit ins Büro zu nehmen.

Zudem ist die Stadt Celle Mitglied im Überbetrieblichen Verbund Frauen und Wirtschaft e. V., einem Zusammenschluss familienfreundlicher Arbeitgeber. In den Oster-, Sommer- und Herbstferien findet jährlich für einen bestimmten Zeitraum eine Ferienbetreuung für Kinder von Beschäftigten statt. Für Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren gibt es ein spezielles Freizeitprogramm.

Elternzeit und Sonderurlaub auch für Väter

Die Arbeitspause bei Nachwuchs richtet sich nicht nur an die Mütter!

Nach der Geburt sind die Eltern der wichtigste Bezugspunkt für ihr Kind. Um sich in der ersten Zeit intensiv um den Nachwuchs kümmern zu können, gibt es die Elternzeit:

Der Anspruch auf Elternzeit besteht grundsätzlich bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes und steht jeweils Mutter und Vater zu. Sie kann von beiden Elternteilen gemeinsam oder unabhängig voneinander genommen werden, solange das Kind selbst erzogen wird und im gleichen Haushalt lebt. Ein Anteil von 24 Monaten kann aufgespart und zwischen dem dritten und achten Lebensjahr des Kindes in Anspruch genommen werden. Die Elternzeit darf in bis zu drei Abschnitte aufgeteilt werden. Gleichzeitig ist eine Teilzeittätigkeit während der Elternzeit im Umfang von bis zu 30 Stunden in der Woche möglich.

Für Eltern, die sich auch darüber hinaus zuhause um ihr Kind kümmern möchten, besteht die Möglichkeit nach Ablauf der Elternzeit, Sonderurlaub (längstens bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes) in Anspruch zu nehmen.

Die Stadt Celle ist ein familienfreundlicher Arbeitgeber. Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bestehen daher großzügige Möglichkeiten zur Teilzeitbeschäftigung.

Pflege von Angehörigen

Jeder Mitarbeitende hat nach dem Gesetz einen Anspruch auf bezahlte Arbeitsbefreiung zur Pflege eines schwer erkrankten Angehörigen. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um die eigenen Eltern oder die Kinder handelt, welche in häuslicher Umgebung gepflegt bzw. betreut werden müssen.

Wichtig ist nur, dass bei der Inanspruchnahme einer längeren Pflegezeit der Arbeitgeber zehn Tage vor Inanspruchnahme schriftlich informiert werden muss.
Bei einer kurzfristigen Arbeitsverhinderung besteht das Recht, bis zu zehn Arbeitstage von der Arbeit fern zu bleiben, sofern Sie Kontakt zum Fachdienst Personal aufnehmen.

Es richtet sich immer nach dem Einzelfall und sollte es zu einer solchen Pflegesituation kommen, steht Ihnen der Fachdienst Personal behilflich zur Seite.

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